Frohes Neues Jahr 2022

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Wir wünschen alles Gute für das neue Jahr

Wir hoffen, du bist wohlbehalten und trocken ins neue Jahr gerutscht. Der Jahreswechsel motiviert viele Menschen zu neuen Lebenswegen und falls auch du zu den 16 % der Bevölkerung gehörst, die laut DAK-Studie im Jahr 2022 weniger (oder keinen) Alkohol trinken möchten, bist du bei uns genau richtig.

Wir unterstützen dich dabei, dein Leben ohne Suchtmittel zu gestalten und den Ausstieg aus Sucht und Substanzmissbrauch zu schaffen. Vereinbare einfach einen Gruppenbesuch und lerne Menschen kennen, die ihre Suchterkrankung bewältigt haben bzw. lernen, ihr Leben ohne Suchtmittel zu genießen.

Und auch für Angehörige suchtkranker Menschen ist es sehr hilfreich, die Unterstützung einer erfahrenen Gemeinschaft zu nutzen und der eigenen Gesundheit wieder mehr Raum zu geben. Du bist bei uns herzlich willkommen und findest in unseren Gruppen stets offene Ohren für deine Sorgen und Probleme.

Wir treffen uns wieder ab dem 13. Januar 2022

Gruppenleiter Armin Reuther lädt Betroffene und Angehörige herzlich ein, am 13. Januar ab 19 Uhr am Gesprächskreis der Gruppe Kitzingen 1 teilzunehmen. (Vor einem Erstbesuch bitte Kontakt aufnehmen.)

Unsere Treffen finden unter Einhaltung der 3G-Regeln und gängigen Abstands- und Hygienebestimmungen statt.

Highlight 2022: Kreuzbund Kongress

Der Kreuzbund Kongress anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Kreuzbund Bundesverbandes findet am 21.-22. Mai in Hamm statt. Infos zum Programm und Anmeldungen findest du hier:

Weihnachtsgruß

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„Weihnachten bedeutet Vergebung für Vergangenes, Mut für die Gegenwart und Hoffnung für die Zukunft.“

Sehr ähnlich verhält es sich mit unserer Genesung von der Sucht: Ich bin aufgefordert, mir Vergangenes zu vergeben, mutig und suchtfrei mein Leben im Hier & Jetzt zu gestalten und das voller Hoffnung, dass mir dies auch Morgen gelingen kann.

An dieser Zuversicht und suchtfreien Lebensfreude arbeiten wir im Kreuzbund Woche für Woche und wir freuen uns über jeden Menschen, der sein Leben ohne Suchtmittel gestalten möchte.

Unser Jahr 2021

Hinter uns liegt ein weiteres Pandemiejahr, das unsere Selbsthilfegruppe vor viele Herausforderungen stellte. Unser Gruppenraum war zeitweise nicht nutzbar und zum Schutze unserer Gruppenbesucher:innen musste leider so manche Gruppenstunde ausfallen. Menschen mit Suchterkrankungen zählen oft zur Risikogruppe und sind durch die vielen Unsicherheiten und Sorgen der Pandemie(folgen) mitunter in ihrer Abstinenz gefährdet. 

Umso wichtiger, dass es ein solides Selbsthilfenetz wie den Kreuzbund gibt, das Suchtbetroffene und Angehörige kostenlos, niedrigschwellig und vertraulich unterstützt. Suchtselbsthilfe ist daher als systemrelevant anerkannt.

In dieser schwierigen Zeit nicht alleine zu sein, jemand vertrauensvolles zum Reden zu haben und sich gegenseitig zu stärken, ist und bleibt Kern unserer Selbsthilfearbeit. Egal, ob von Angesicht zu Angesicht, digital per Videokonferenz oder am Telefon.

2022 - alkoholfrei(er) leben?

Du kannst dich natürlich an jedem Tag des Jahres entscheiden, dein Leben gesünder zu gestalten. So manches suchtfreie Leben begann mit einem Neujahrsvorsatz. Also warum nicht die positive Energie des neuen Jahres nutzen und es mal versuchen?

In unseren Gruppen lernst du sowohl Menschen kennen, die ihre Sucht überwunden haben, als auch solche, die noch ihren Weg suchen. Jeder profitiert dabei von den Erfahrungen der anderen und nimmt für sich mit, was für ihn oder sie hilfreich ist.

Angehörige sind ebenfalls herzlich willkommen und bereichern unseren Gesprächskreis mit ihren Sichtweisen und Erfahrungen gleichermaßen. Hab den Mut, dir Unterstützung zu holen. Bei uns findest du stets offene Ohren und Menschen, die dich verstehen.

Wir laden dich herzlich ein, unsere Gruppe zu besuchen und freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

DHS Fachkonferenz Sucht

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Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) veranstaltete vom 25.-27. Oktober 2021 die Fachkonferenz Sucht in Potsdam. Eingeladen waren sowohl professionelle als auch ehrenamtliche Sucht-Selbsthilfeaktive, die in diversen Vorträgen und Workshops suchtspezifischen Themenstellungen beleuchteten. Im Fokus standen u.a. die Auswirkungen von Corona auf das Konsumverhalten und die Suchtentwicklung.

Als Vertreter des Kreuzbund DV Würzburg haben Regionssprecher Arnd Rose und Gruppenleiter Armin Reuther an der Konferenz teilgenommen. Im Workshop durften wir uns dem Thema widmen: “Wie kann es nachhaltig gelingen, das Image der Sucht-Selbsthilfe in der deutschen Bevölkerung zu verbessern?” Eine anspruchsvolle Fragestellung, die heiß unter den Teilnehmenden diskutiert wurde. 

Neben den fachlichen Themen und Diskussionen sind die Begegnungen mit den anderen Suchthilfeaktiven stets ein Highlight. Aus allen Regionen Deutschlands kamen Suchtbetroffene, Suchthelfer:innen und Berater:innen zusammen, um offen und authentisch über Suchterkrankungen zu reden und die Freude am suchtfreien Leben zu entfachen.

Wo Begeisterung und Freude für eine suchtfreie und abstinente Lebensgestaltung gelebt wird, finden sich zielsicher Menschen, auf die diese Lebenshaltung auch anziehend wirkt. Dieses Feuer der Begeisterung dauerhaft und nachhaltig aufrecht zu erhalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Nur zu leicht schläft anfänglicher Eifer und Motivation ein oder findet keine adäquaten Einsatzmöglichkeiten, seine ganze Kraft zu entfalten. Beobachtungen, die auch mancher Selbsthilfegruppe bekannt sein dürfte.

Kreativbroschüre und Leidenschaft für Selbsthilfe weitergegeben

Eine besondere Freude war es uns, Dr. Pietsch, Leiter des Arbeitsstabes der Drogenbeauftragten der Bundesregierung für ein Gespräch gewinnen zu können. Er erhielt unsere Kreativbroschüre “Sucht damals & Leben im hier und jetzt”, die Weggefährtinnen und Weggefährten aus dem DV Würzburg gemeinsam erarbeitet und künstlerisch gestaltet haben.

Erste Gruppe trifft sich wieder

Kitzingen 1: Reguläre Gruppentreffen wieder möglich

Als erste unserer Gruppen startet Kitzingen 1 ab dem 8. Juli 2021 wieder mit wöchentlichen Gruppenstunden. Wer an den Treffen teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen! Egal, ob du Betrofffene*r oder Angehörige*r bist, schon Erfahrung mit Gesprächsgruppen hast oder als Selbsthilfeneuling einfach mal reinschnuppern möchtest. Wir freuen uns darauf, dich in unserer Gruppe begrüßen zu dürfen.

ACHTUNG neue Uhrzeit: donnerstags 19 - 21 Uhr

Lediglich die Uhrzeit unserer Treffen wird dauerhaft um eine Stunde vorverlegt. Du findest uns donnerstags zukünftig also bereits um 19 Uhr im Caritashaus Kitzingen. 

Vor einem Erstbesuch bitten wir um kurze vorherige Kontaktaufnahme.

Alle Termine findest du auch in unserem Veranstaltungskalender:

Unsere neuen Flyer sind da

Kompakt & informativ

Auf der Vorstandssitzung des Kreuzbund Diözesanverband Würzburg präsentierte Arnd Rose die neuen Printmaterialien. Im Flyer findest du eine kompakte Übersicht über alle Gruppen des DV Würzburg, sowie unsere Infogruppen und die neuen virutellen Gruppenstunden.

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Flyer junger Kreuzbund Kitzingen

Poster DV Würzburg

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Wir brauchen deine Mithilfe:

Wir sind Viele, und doch kennen uns Viele noch nicht. Auch die schönsten Printmaterialien verteilen sich nicht von selbst. Damit die Infomaterialien auch die passenden Betrachter*innen finden, sind wir auf helfende Hände und fleißige Verteiler*innen angewiesen. 

Egal, ob beim Hausarzt, in Begegnungsstätten, Kliniken, Pfarrheimen, Supermärkten o.ä., jeder Einzelne kann helfen, dass andere Betroffene und Angehörige auf unser Hilfsangebot aufmerksam werden.

Kennst du passende Auslagestellen, schwarze Bretter oder weitere Multiplikatoren in deiner Nähe? Dann freuen wir uns über deine Unterstützung! Flyer und Poster senden wir gerne kostenlos zu. Nimm gerne Kontakt mit uns auf. 

Gruppengründung junger Kreuzbund

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Neue Gruppe für junge Suchtbetroffene & Angehörige in Kitzingen

Sucht ist keine Frage des Alters. Bereits in jungen Jahren können Alkohol- und Drogenmissbrauch zum „normalen“ Leben eines Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gehören. Und neue Verhaltenssüchte, wie Medienabhängigkeit oder Gaming-Sucht verbreiten sich in der Altersgruppe bis 25 Jahren zusehends. Je früher sich schädliche Konsummuster etablieren, desto gravierender können die Folgen sein. Das macht Suchtprävention so wichtig und wertvoll.

Doch was tun, wenn bereits eine Abhängigkeit besteht?

Egal, ob es sich um Alkoholprobleme, Drogensucht, Medikamentenmissbrauch oder stoffungebundene Suchtarten wie Glückspiel, Medien-, Porno- oder Gaming-Sucht handelt, wir unterstützen Betroffene jeden Alters auf ihrem Weg hinaus aus der Sucht.

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